Von der Großen Mauer bis zum HUAWEI Hauptquartier – Im September 2015 hieß es für die zehn österreichischen Gewinner des Studierendenprogramms „Seeds for the Future“ von HUAWEI in China: „Make it possible!“  

HUAWEI Headquarter Shenzhen

„Wo liegen Ihrer Meinung nach die größten Probleme und Herausforderungen der IT- und Kommunikationsbranche? Wo sehen Sie den größten Handlungsbedarf? Wie sollten Ihrer Auffassung nach Schwerpunkte in der österreichisch chinesischen Wirtschaftsbeziehung gesetzt werden? Und wie steht es um chinesische Produkte am österreichischen Markt – Massenware oder doch Triebfeder der Innovation?“,
es waren visionäre Fragen, die im Rahmen der Bewerbung für das Studierendenprogramm „Seeds for the Future“, als Teil der Bildungsoffensive der Huawei University, an Österreichs Studenten gestellt wurden. Nicht minder zukunftsgerichtet waren die Antworten, die die zehn Gewinner des Studierendenprogramms in ihren Essays gaben.

„Seeds for the Future“

Überzeugt hat in vielen Fällen wohl auch der persönliche Zugang, den die Nachwuchstalente der Informations- und Kommunikationsbranche in das Bildungsprogramm „Seeds for the Future“ mit eingebracht haben. Bis Mai 2015 hatten die Anwärter auf das Forschungsprojekt, das mit einer zweiwöchigen Reise nach China, unter anderem zum HUAWEI Headquarter in Shenzhen lockte, die Möglichkeit, ihre jeweils ganz eigene, individuelle Bearbeitung der Themenstellungen bei einer offiziellen Jury einzureichen. Bestellt wurde das unabhängige Gremium, bestehend aus Vertretern des Ministeriums, der Wirtschaftskammer, der Plattform Digitales Österreich, der Wirtschaftsagentur Wien und des Österreichischen Instituts für angewandte Telekommunikation von HUAWEI Austria. Beeindruckt hat die Fachjury vor allem die Bandbreite an Einreichungen, die mit Expertise vom Informationsmanagement bis zur Quantentechnologie aufwartete.

Und so war es eine bunte Menschentraube aus den Bereichen Physik, Mobile Computing oder auch Mikroelektronik und Photonik, die sich im September 2015 zur Siegerehrung durch Bürgermeister Michael Häupl ins Wiener Rathaus und kurz darauf zum Flughafen in Richtung China aufmachte. Doch wer glaubt, dass allein reines Forschungsinteresse und die Vertiefung von IT Kenntnissen im Vordergrund der Reise standen, irrt. Viel mehr waren es auch das Kennenlernen neuer Kulturen, Menschen und Gegebenheiten, das die zehn Studenten von Welt im Reich der Mitte erwartete.

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Eine neue Kommunikationskultur

„Sowohl das Kennenlernen von China und seiner Kultur als auch die Möglichkeit, Einblick in das führende chinesische Technologieunternehmen Huawei zu erhalten, haben mich sehr motiviert, an dem Wettbewerb teilzunehmen“, benennt zum Beispiel Gewinner Benedikt Limbacher seine Intention, sich für das Studierendenprogramm zu bewerben. Der 23 Jährige Student der Mikroelektronik und Photonik zählt neben Reisen Themenbereiche wie Technologien der Zukunft, die unter anderem „Machine to Machine Communication“ berühren, zu seinen Interessen und bildete damit die perfekte Besetzung für die Bildungsreise. Und auch der Rest der Forschungscrew, der neben Kathrin Kefer oder Monika Bauernhofer auch der Technische Physiker Martin Blaha, 24, angehörte, konnte sich mit der kulturellen Färbung der Reise identifizieren: „Mit welcher Intention ich mich bei Seeds for the Future beworben habe? Nun ja, in erster Linie, um zu gewinnen! Klar wollte ich Einblick in ein internationales Unternehmen nehmen. Aber auch die Chance, neue Eindrücke in China zu sammeln, wollte ich mir nicht entgehen lassen.“

Kalligraphie Workshop Huawei Seeds for the Future

Die Chance sollte sich bieten. Die Bildungsinitiative HUAWEI University entführte die IKT Pioniere nicht einfach nur nach China, sondern eröffnete ihnen von Beijing, über Shenzhen, bis nach Hongkong neue, frische Perspektiven. Highlights der Reise waren Pekings Verbotene Stadt, die Kalligrafie- und Sprachworkshops der Beijing Language and Culture University BLCU sowie die Chinesische Mauer, wo die Kommunikationsexperten der Zukunft einen ersten Vorgeschmack auf Ruhm, Glanz und Glorie erhielten:

„Wir hatten auf der Großen Mauer wirklich Glück, da das Wetter toll war und wir daher eine extrem schöne Aussicht hatten. Wir konnten deutlich sehen, wie sich die Mauer über die Hügel bis an den Horizont erstreckt. Lustig war, dass viele der chinesischen Touristen vor Ort scheinbar noch nie Europäer zu Gesicht bekommen haben, da diese ständig versuchten, heimlich Fotos von uns zu machen. Kaum gaben wir zu verstehen, dass wir uns gerne für Fotos zur Verfügung stellen würden, waren wir Mittelpunkt mehrerer, privater Urlaubsschnappschüsse und Gruppenfotos!“, erinnert sich Martin Blaha, der als kommunikativer Mensch große Freude an der Offenheit der Chinesen hatte.

Ein völlig neuer Blick auf die Welt eröffnete sich HUAWEI Seeds for the Future Stipendiat Benedikt Limbacher auf der Großen Mauer.

Für andere, wie den weltoffenen Mobile Computing Student Fabian Bouchal, waren die Wolkenkratzer und die Skyline Hongkongs der Gipfel der kulturellen Begegnung. Und manchen, wie Hannes Hopfer, Informationsmanager in spe, eröffnete sich die chinesische Mentalität beim Gesangsduell mit einer HUAWEI Mitarbeiterin in einer Karaokebar.

Nächster Halt? HUAWEI Hauptquartier.

Hauptreisemotiv und Höhepunkt der Forschungsreise stellte aber der Besuch im HUAWEI Headquarters in Shenzhen dar, wo ein Overview, eine Campus Tour und Insights in Abteilungen wie „Intelligent Network Application and Development Trend“, „Network Supporting of Intelligent Network“ oder in das Herzstück der „Typical Huawei Cloud“, zum Cloud Security Storage, am Programm standen.

Beeindruckt zeigten sich die zehn Österreicher hier vor allem von der schieren Größe des Unternehmens, die sich sowohl in der Architektur als auch in der technologischen Innovation widerspiegelte. „Das erste, was mich bereits bei der Ankunft beeindruckte, war die Größe des ganzen Komplexes“, fasst Fabian Bouchal seinen ersten Eindruck zusammen. Der ehrgeizige Student Hannes Hopfer erlebte angesichts der HUAWEI Base ebenfalls eine neue Dimension von Größe: „Das Firmenareal war einfach riesig und sehr einladend gestaltet. Die Gebäude waren alles sehr modern und man sah saftige Grünanlagen, wohin das Auge reichte!“

HUAWEI Austria Seeds for the Future Chinareise

Martin Blaha hingegen ist mehr von der Nähe zum Konsumenten und der Zukunftsvision begeistert: „In den Ausstellungen rund um die drei Säulen der HUAWEI Produkte hat man gesehen, dass sich Huawei sehr stark an den Wünschen und Ideen der Kunden orientiert und so interessante technologische Lösungen entwickelt wurden. Weiters sieht man dem Unternehmen an, dass es technologisch sehr weit in die Zukunft schaut und nicht nur Hersteller, sondern auch Entwickler neuer Technologien , wie dem 5G Netz sein möchte.“

In Hongkong ging die Reise für die zehn Studenten mit Mehrwert zu Ende. Während die einen mit Mitreisenden Freundschaften schließen, Kontakte mit chinesischen Studenten oder Huawei Mitarbeitern austauschen konnten, erlebten einige, wie Martin Blaha, Begegnungen ganz anderer Art: „Eines meiner Highlights war vor allem das vielfältige und zum Teil neue Essen, zum Beispiel Frosch!“

Mit „Seeds for the Future“ in die Zukunft

Liest man das Reisetagebuch der zehn Stipendiaten, wird schnell klar, warum ein Platz bei der HUAWEI University unter Studenten heiß begehrt ist. Wer neugierig geworden ist und selbst die Initiative ergreifen möchte, hat auch in naher Zukunft noch die Möglichkeit dazu. Das Aufnahmeverfahren für die Bildungsreise 2016, die zehn Studenten abermals die Chance bietet, die Zukunft der Kommunikationsbranche mitzugestalten, startet schon in Kürze.

Weitere Infos zur HUAWEI University findet ihr auf der offiziellen Homepage oder auf Facebook!

Make it possible!

Shenzhen HUAWEI Headquarter