Wenn es draußen dunkel wird, ist es Zeit die Nachtaufnahme-Modi des HUAWEI Mate10 Pro auszuprobieren. Wir haben unserer Kreativität freien Lauf gelassen und waren begeistert, wie schnell man einige außergewöhnliche Bilder im Kasten hat.

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Nachtaufnahme

Wer das absolute Maximum aus seinen Nachtaufnahmen rausholen möchte, sollte ein Stativ mitbringen. Damit minimiert man das Risiko verwackelter Aufnahmen. Wer allerdings eine ruhige Hand hat oder einen stabilen Untergrund, bzw. kein absoluter Perfektionist ist, der kann auch auf ein Stativ verzichten.

Der Nachtmodus sorgt für scharfe und detaillierte Bilder mit hoher Dynamik. Vor allem wenn Lichtquellen, wie Lampen oder der Mond, für etwas Beleuchtung sorgen, erkennt man deutlich mehr. Das Bild wirkt auch nicht überbelichtet. Auf Fotos, die mit dem Nachtmodus aufgenommen wurden, erkennt man deutlich mehr Details und Schärfe, als mit dem normalen Foto- oder HDR (High Dynamic Range) Modus.

Lichtmalerei

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Besonders kreativ kann man bei der Lichtmalerei sein. Hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Unterschiedliche Lichtquellen bieten eine Vielzahl an Möglichkeiten. Man wählt die richtige Einstellung und begibt sich an einen möglichst dunklen Ort. Schon kann es losgehen.

Am besten funktioniert die Lichtmalerei mit einer Taschenlampe. Der Fotograf drückt auf den Auslöser und gibt der Person mit der Taschenlampe ein Zeichen. Taschenlampe an und los geht’s! Der Fotograf sieht direkt am Display wie sich das Bild entwickelt und kann Anweisungen geben. Allerdings müssen diese schnell passieren, da die Taschenlampe nicht zu lange am gleichen Ort bleiben sollte. Mit einem zweiten Druck auf den Auslöser ist die Aufnahme beendet.

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Von ordentlichen Schriftzügen bis zu wilden Mustern ist alles möglich. Verschiedene Taschenlampen bieten verschiedene Lichtfarben und Helligkeitsstufen. Lässt man die Taschenlampe kurze Zeit in der Luft stehen, bekommt die Licht-Linie einen zusätzlichen Schein. Hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Für außergewöhnliche Effekte sorgen beispielsweise Taschenlampen mit Blink-Funktion.

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Rücklichtspuren

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Das gleiche Prinzip nutzt der Rücklichtspuren Modus. Hier können Bilder von stark befahrenen Straßen oder Schienen in der Dämmerung perfekt in Szene gesetzt werden. Die Lichter der fahrenden Autos, Straßenbahnen oder Züge malen ihre Spuren durch das Bild. Auch hier kann man direkt auf den Bildschirm sehen wie sich das Bild entwickelt und entscheiden wann man genug Lichtspuren aufgenommen hat. Auch hier ist ein Stativ nicht zwingend notwendig, eine feste Auflage verbessert die Ergebnisse allerdings merklich.

Fazit

Vor allem die Lichtmalerei hat es dem Redaktions-Team angetan. Es hat sich sehr schnell eine Eigendynamik entwickelt, bei der jeder vor Ideen übersprudelte und sie selbst ausprobieren wollte. Am Ende standen wir vor einem Haufen Taschenlampen in verschiedenen Formen und Farben und hätten gerne noch mehr Leuchtkörper besorgt, um weiter zu malen.

Welcher ist dein liebster Nachtaufnahme-Modus und warum?